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Liebe Leserin, lieber Leser!

Ostern erinnert uns an das Leiden und Sterben des Sohnes Gottes. Doch nicht allein sein Tod, sondern auch die Auferstehung machen Ostern zum zentralen Fest der Christen. Jesus lebt – das ist die Botschaft. Lesen Sie selbst! Gott segne Sie und schenke Ihnen die Auferstehungsfreude.

Ihr Hartmut Jaeger

     
 
     

39 Jahre Wartezeit

Aufgewachsen in einem nicht christlichen Elternhaus sowie in einem gänzlich ungläubigen Umfeld, hatte ich mit Jesus nichts zu tun. Ostern war ein Fest, welches für mich auf zwei Inhalte reduziert war – Schokoladenhasen und später als Erwachsener die Freude über ein paar freie Tage.

Von Jesus Christus, dem Kreuz und der Auferstehung wollte ich nichts wissen. Selbst als meine Frau vor knapp zehn Jahren begann, mit unseren beiden kleinen Kindern in die Krabbelgruppe einer christlichen Versammlung zu gehen, und versuchte, mit mir über Jesus zu sprechen, reagierte ich mit Gleichgültigkeit und Ablehnung. Ich wollte ihr und den Kindern sogar verbieten, weiter dorthin zu gehen und verhinderte es, wenn sie gelegentlich einen Gottesdienst besuchen wollte.

Dann, bei dem Besuch eines Jugendfreundes, welcher sich einige Jahre vorher bekehrt hatte, gab dieser mir ein Neues Testament mit der Bitte, es zu lesen. Ich lehnte ab. Weiter fragte ich, weshalb er unbedingt wolle, dass ich es lese. Er schaute mich an und sagte sehr ernst: "Weil ich dich wie einen Bruder liebe und dich in der Ewigkeit wissen will." Diese Worte haben mich sehr berührt. Dennoch hat es noch Monate gedauert, bis ich anfing, nachts alleine im Neuen Testament zu lesen. Mit jedem Wort öffnete sich mein Herz mehr, und ich begann zu verstehen. Aber auch Scham und Traurigkeit kamen über mich. Darüber, dass ich unseren Herrn Jesus Christus 39 Jahre hatte warten lassen. Er ging für uns ans Kreuz und starb, um den Tod zu besiegen und uns ewiges Leben zu schenken. Folgen wir ihm nach und lassen wir ihn nicht warten!

Patric Graziadio

 
     
 
     

Warum feiern wir Ostern?

Die Osterfeiertage beginnen am Gründonnerstag mit der Erinnerung an die Fußwaschung und das Abendmahl, von dem Jesus seinen Jüngern sagt: "Dies tut zu meinem Gedächtnis." Danach begibt er sich mit den Jüngern in den Garten Gethsemane, wo er im Gebet mit Gott ringt und Kraft erhält für das vor ihm liegende Leiden. In der Nacht zum heutigen Karfreitag wird Jesus verhaftet, verhört, gefoltert und verspottet. Die Soldaten peitschen ihn aus und drücken ihm eine Dornenkrone auf den Kopf. Frühmorgens verurteilt ihn der römische Statthalter Pontius Pilatus zum Tod am Kreuz. Um 9 Uhr wird der Sohn Gottes ans Kreuz geschlagen, um 15 Uhr stirbt er. Einflussreiche Freunde bestatten ihn in einem Felsengrab. Soldaten bewachen das Grab, denn die Hohenpriester fürchten, Jesu Anhänger könnten den Leichnam stehlen, um dann zu behaupten, er sei auferstanden. Früh am Ostermorgen geschieht ein Erdbeben. Ein Engel öffnet das Grab. Die ohnmächtigen Wächter können es nicht verhindern. Maria Magdalena begegnet dem Auferstandenen, auch seine Jünger und mehr als 500 weitere Menschen werden Zeugen seiner Auferstehung. Die Auferstehung ist das Zentrum des christlichen Glaubens: Christi Sieg über den Tod sichert auch seinen Gläubigen das ewige Leben.

Günter Seibert

 
     
 
     

Von weitem sichtbar

Unweit meines Wohnortes gibt es eine Kirche, die in den Nachtstunden durch ein am Kirchturm leuchtendes Kreuz weithin zu sehen ist. Ähnlich verhält es sich mit dem Kreuz von Jesus Christus. Es ist auch lang nach dem Ereignis der Kreuzigung spürbar. Warum aber gerade das Kreuz, ein grausames Hinrichtungsmittel? Könnte man nicht ein besseres Symbol finden? Das Kreuz Jesu war aus damaliger Sicht der Schlusspunkt unter einem unbeliebten Zeitgenossen. Aus Gottes Sicht wird es zum Drehpunkt der Weltgeschichte. Es ermöglicht seit Beginn der Menschheit die vollständige Rückkehr des Menschen zu Gott. Weil dort der Sohn Gottes stirbt und für etwas bezahlt, was nur er bezahlen kann. Da jeder Mensch von Geburt an ohne Gott lebt, hat er aus Gottes Sicht den Tod und damit eine Verurteilung verdient. Gott lässt aber seinen Sohn stellvertretend am Kreuz "bezahlen", damit du nicht in dieses Gericht kommen musst. Es ist daher kein Wunder, dass dieses Symbol zentral für Christen ist. Obwohl so furchtbar, wird darin doch so viel Liebe von Gott zu den Menschen sichtbar. Wenn du verstehst und für dich annimmst, dass dort deine Schuld beglichen wurde, werden Lebenslast und Lebenssinn durch das Kreuz geordnet. Das Kreuz kann so zu einem Wendepunkt in deinem Leben und für die Ewigkeit werden.

Matthias Heinrich

 
     
 
     

Ostern – Fest der Hoffnung

Fragen Sie sich manchmal, was Ostern (Fest der Auferstehung Jesu) für Sie persönlich bedeutet? Sehr gut! – Die Auferstehung Christi ist ein einmaliges, unvorstellbares Ereignis in der gesamten Welt- und Zeitgeschichte. Denn bis heute ist eines unveränderbar: Leben endet immer tödlich! Der Tod ist Gottes Konsequenz auf menschliches Widerstreben. Weil der Mensch Gottes Wort nicht gehorcht und eigene Wege geht, muss Gott sich von ihm scheiden. Es ist unsere Sünde (eine Lüge reicht), die alle auf ewig von ihm trennt. Ist das schlimm? Ja! Denn der Mensch ist doch als Gottes Gegenüber geschaffen worden. Wir verfehlen also das Ziel unseres Lebens, wenn wir Gott nicht gegenüberstehen können! Weil Jesus Christus den Todes-Fluch durch sein stellvertretendes Opfer durchbrach, gibt es Hoffnung für die, die Jesus suchen. Gott nahm Jesu Opfer an – der Beweis dafür: die Auferstehung. Der Tod hat seit Ostern nur noch eine begrenzte Kraft. Jesus starb – stellvertretend – für jeden, der das glaubt. Jesus wurde der erste Mensch, der auferstand und ewig lebt. Wer glaubt, folgt ihm nach! Für einen Christen ist das Hoffnung und Gewissheit pur, denn er darf das jetzt schon wissen und einmal dann mit Jesus erleben (siehe den Brief an die Römer, Kapitel 6, Vers 5).

Sebastian Herwig

 
         
         
 
   
 


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