AKTUELLES THEMA


 
   

Liebe Leserin, lieber Leser!

Sicherheit ist das große Thema unserer Tage. Bedrohungen nehmen zu. Und nichts ist so sicher, dass nichts sicher ist. Nun – das hört sich sehr pessimistisch an. Aber wir sollten nicht vergessen, dass es uns in aller Unsicherheit vergleichsweise gut geht. Über 90 % der Weltbevölkerung leben in schlechteren Verhältnissen. Hinzu kommt, dass wir als Christen um eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus wissen. Er ist unsere Zukunft. So leben Christen nicht dem Tod entgegen, sondern dem Leben. Was für eine Perspektive! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen Mut machende Impulse und wertvolle Denkanstöße beim Lesen dieser Ausgabe. Gott segne Sie! Ihr

Ihr Hartmut Jaeger

     
 
     

Als Christ im Beruf

In meiner Kindheit Anfang der Sechzigerjahre gab es bei uns wie in vielen Haushalten noch keinen Fernseher. Bei uns Geschwistern verstand es in feiner Weise die Großmutter, uns wilde Jungs zu beschäftigen. Sie war eine tiefgläubige Frau und reich an Lebens- und Glaubenserfahrung. Fast jeden Abend lauschten wir den spannenden Geschichten aus der Bibel, die sie uns erzählte. Sie legte dadurch die Grundlagen für unseren späteren festen Glauben an Gott und Jesus Christus.

Nach der Schulzeit trat ich in den Dienst der Bayerischen Polizei ein. Es begann eine sehr spannende Zeit, und der Glaube spielte zunächst keine zentrale Rolle mehr. Erst als ich im Streifendienst mit den menschlichen Abgründen konfrontiert wurde, kam ich mit zentralen Glaubensfragen in Berührung. Ich bekam Kontakt zu Menschen, die ihren Glauben offen und sehr ansprechend bezeugten und auch im (Berufs-)Alltag vorlebten. Das Schlüsselwort, das mich damals aber besonders ansprach, stammte von Jesus selbst: "Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." Ich las daraufhin sehr viel über Jesus, der, wie ich schnell feststellte, in keinerlei Schema passt. Der in mir wachsende Glaube an ihn brachte mich mit engagierten Christen zusammen. Ich spürte im Herzen, dass es sich bei diesen Kontakten letztlich um Geschenke Gottes handelte. Genauso wie der Glaube auch nur als Geschenk er- und begriffen werden kann. Er gibt mir besonders im Beruf Stär- ke und Kraft. In der Verantwortung vor Gott und den Menschen leiste ich meinen Dienst als Polizeiführer zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes.

Roman Fertinger (Polizeivizepräsident in der Bayerischen Polizei)

 

 
     
 
     

Wie sicher ist meine Urlaubsregion?

Urlaub – es sollen die schönsten Tage im Jahr sein. Vielleicht schon lange geplant – ein langersehntes Ziel vor Augen. Und doch – wird es jetzt noch sicher sein und bleiben? Wo heute noch ein sicheres, schönes Urlaubsdomizil ist, könnten morgen schon Unruhen sein. Während ich diese Zeilen schreibe, gibt es 25 (Teil-)Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes – d. h. hier besteht "akute Gefahr für Leib und Leben", daher der dringende Appell, die Reise dorthin zu unterlassen. Und nicht nur Unruhen können den so sehr benötigten und ersehnten Urlaub verhindern. Denn auch Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Stürme werden immer mehr, selbst hier in Europa. Mit solchen Gedanken möchte ich Ihnen nicht die Urlaubs(vor)freude verderben. Vielmehr anregen, die Urlaubsplanungen und die Reisen mit Gott zu machen. Er möchte uns gerne begleiten. "Suchet mich, so werdet ihr leben" (Die Bibel: Amos 5, Vers 4). Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Urlaubszeit.

Armin Schönebeck

 
     
 
     

Die Angst der Deutschen

Meinungsumfragen ergeben, dass sich in Deutschland immer mehr Angst breitmacht. Und das, obwohl die meisten zugeben, dass es ihnen recht gut geht. Die materielle Zufriedenheit wächst, die Sorgen um die Arbeitsplätze bewegen sich auf einem niedrigen Niveau, aber die Zahl derer, die optimistisch in die Zukunft schauen, ist stark zurückgegangen.

Woran liegt das?
Neben den "normalen" Existenzängsten wie der Angst vor Krankheiten, Arbeitslosigkeit, Altersarmut und der Angst um die Rente wachsen neue Ängste. Die Sorgen vor Gewalt und Kriminalität, vor Terroranschlägen, vor immer mehr Flüchtlingen in Deutschland und davor, dass Deutschland in militärische Konflikte hineingezogen werden könnte. Dazu kommt die Sorge, dass das sogenannte "christliche Abendland" durch den Islam unterwandert und schließlich von diesem vereinnahmt wird. Aber was ist am christlichen Abendland noch christlich? Mit Besitz, Wohlstand und finanzieller Absicherung glaubt man, Gott nicht mehr nötig zu haben. Doch der Schein trügt, denn je besser es jemandem geht, umso mehr hat er zu verlieren. Und wer nur an ein Leben im Diesseits glaubt, wird alles verlieren.

Haben Christen keine Angst?
Doch – auch sie kennen Angst! "In der Welt habt ihr Angst (oder Bedrängnis)", sagt Jesus seinen Nachfolgern, "aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden". Und er verspricht, "dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns sichtbar werden soll". Das ist keine billige Vertröstung auf ein besseres Jenseits, sondern eine klare Zusage von dem Gott, der Himmel und Erde gemacht hat.

Günter Seibert

 
     
 
         
         
         
 
   
 


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