AKTUELLES THEMA


 
   

Liebe Leserin, lieber Leser!

In der Not greifen wir nach jedem Strohhalm. Nun gibt es auf dem Markt der Möglichkeiten viele Angebote. Aber was hilft? Was heilt? Was ist vielleicht gefährlich? Wovor warnt der lebendige Gott in seinem Wort, der Bibel? Das sind interessante Fragen. Dazu gibt das vorliegende Blatt einige Antworten. Ich wünsche Ihnen spannende Unterhaltung und gute Denkanstöße. Gott segne Sie!

Ihr Hartmut Jaeger

     
 
     

Ich suchte nach Sinn im Leben

Meine Kindheit verbrachte ich in einem Dorf in Norddeutschland. Ich heiratete früh, denn ich meinte, im Familienleben Sinn und Erfüllung zu finden. Meine Träume endeten jedoch schon bald in Enttäuschung und Unzufriedenheit.

Darum beschloss ich, eine Ausbildung zur Psychotherapeutin zu absolvieren. In dieser Ausbildung kam ich erstmals mit Lehren und Übungen der Esoterik in Berührung. Wir wurden aufgefordert, uns für die kosmische Energie zu öffnen und sie durch unseren Körper strömen zu lassen. Es hieß, diese Energie sei eine göttliche Kraft, die uns stärken und uns mit dem Göttlichen vereinigen würde. Beim Ausführen dieser Übungen erlebte ich tatsächlich, wie Kraft durch meine Wirbelsäule floss. Ich glaubte, einen neuen Weg zu Gott gefunden zu haben.

In Büchern und Kursen las und hörte ich, jeder Mensch sei im Kern göttlich. Diese Göttlichkeit könne sich z. B. durch Meditation, Ernährung, Atem- und Entspannungsübungen und nicht zuletzt mithilfe von unsichtbaren Wesen entfalten.

Dies alles sah ich positiv. Was mir allerdings zu denken gab, waren Ängste, Albträume, mit denen ich zu kämpfen hatte, sowie dunkle, schattenhafte Wesen in meinem Zimmer. Der Weg zur göttlichen Selbstfindung versprach ungeahnte Freiheit, verlangte jedoch Konsequenz. Alles, was mich blockierte, musste beiseite geräumt werden.

Ich verließ meine Familie, da sie den spirituellen Weg nicht mit mir gehen wollte, und zog nach Amsterdam zu einem Freund, der Psychologe und Buddhist war. Mit ihm gemeinsam machte ich eine Weltreise. Wir hofften auf neue Erfahrungen. Als wir nach Monaten in Australien ankamen, waren wir an einem absoluten Tiefpunkt angelangt. Unser Leben schien sinnlos zu sein.

In diesem Zustand wurden wir zu einem Gottesdienst eingeladen. Am Ende kam eine Frau auf mich zu und fragte, ob sie mit mir beten könne. Nach anfänglichem Zögern stimmte ich zu und spürte sofort die Gegenwart Gottes! Betroffen erkannte ich, dass all meine esoterischen Übungen mich nicht mit Gott vereinigt hatten. Ich war getrennt von ihm und brauchte Vergebung. Diese Vergebung konnte nur durch die Tat Jesu am Kreuz geschehen. Weinend nahm ich sein Angebot an. Erfüllt mit Frieden wusste ich: Jetzt erst war ich mit Gott verbunden!

Elke Kamphuis (aus: "Gott lässt sich erleben", CV Dillenburg 2014)

 
     
 
     

Von esoterischer und fernöstlicher Literatur zur Bibel

Dass es Gott gibt, wusste ich durch meine katholische Prägung, aber nicht, was es bedeutet, eine persönliche Beziehung zu Gott durch Jesus Christus zu haben. So lebte ich, wie es mir gefiel. Schon als Jugendliche las ich interessiert viele Bücher mit esoterischen und fernöstlichen Inhalten und beschäftigte mich damit. Später, während meiner Ausbildung zur Krankengymnastin, ließ ich mich sogar auf okkultes Gläserrücken ein. In meiner damaligen Wohngemeinschaft lebten zwei Frauen, die Verwandte durch Selbstmord verloren hatten. Diese wollten die beiden befragen. Neugierig wartend, was passieren würde, setzte ich mich dazu. Es funktionierte tatsächlich! Es war unheimlich, beängstigend und ließ mich, von Unruhe gepackt, Tage später damit aufhören. Im Krankenhaus die Bibel entdeckt Ich war 36 Jahre alt, inzwischen allein­erziehende Mutter zweier Söhne und sorgte mich um die Zukunft. Bald musste ich wieder zurück an meinen alten Arbeitsplatz, doch plagten mich immer wieder schwere Migräne­attacken. Ich musste ins Krankenhaus. Meine Bettnachbarin gehörte zu den Zeugen Jehovas, und wir kamen ins Gespräch über den Glauben. Unsere Diskussionen und unterschiedlichen Meinungen veranlassten mich dazu, in einer dort ausgelegten ­Gideonbibel zu lesen. "Ich war ein verirrtes Schaf" Eine alte Schulfreundin, die sich zwei Jahre vorher bekehrt hatte, besuchte mich einige Zeit später im Krankenhaus. Gott kannte den richtigen Zeitpunkt für mich. Ich war in dieser Situation aufnahmebereit. Meine Freundin berichtete mir, wie sie zum lebendigen Glauben an Jesus Christus gekommen war. Durch ihr Zeugnis wurde mir bewusst, wie verkehrt ich mein Leben bis dahin geführt hatte und wie verloren ich vor Gott war – ein verirrtes Schaf! Ich bekannte Jesus alle meine Schuld und Sünden, die mir einfielen. Hilfe in der Bücherstube gefunden In den folgenden Monaten betete ich viel und las ausführlich in der Bibel. Aber mir war auch klar, dass ich dauerhaft Kontakt zu Christen und Anschluss an eine Gemeinde brauchen würde. So ging ich im August 1997 das erste Mal in die Christliche Bücherstube unserer Stadt. Ich bin so dankbar, dass ich durch die Bücherstube und ihre Mitarbeiter so gut umsorgt wurde und im Glauben wachsen konnte. Der Laden war für mich, wie für viele andere auch, eine wichtige Anlaufstelle für Gespräche und Seelsorge. Seit 2003 bin ich nun selbst Mitarbeiterin in der Bücherstube und freue mich, Gott auf diese wundervolle Weise dienen zu dürfen.

Annette W.

 
     
 
     

Der einzige Weg zum ewigen Ziel

Noch nie gab es in unserem Land eine derartige Vielfalt an Waren und Leistungen wie heute. Doch allmählich merken immer mehr von uns, dass mit allem, was wir kaufen können, unser Herz und Gemüt und unsere Seele nicht wirklich ausgefüllt werden. Und so finden politische Ideologien, religiöse Gruppierungen und esoterische Praktiken immer mehr Anhänger. So ganz neu ist das aber nicht. Schon vor 2000 Jahren fand der Apostel Paulus bei seinem Besuch in Athen an jeder Straßenecke Götterstatuen verschiedenster Benennungen; so lesen wir es in Apostelgeschichte 17. Er wies jedoch unmissverständlich darauf hin: Es gibt nur einen Gott, der alles geschaffen hat und bis heute erhält. Dieser alleinige Gott hat sich in seinem Sohn Jesus Christus offenbart, der am Kreuz gestorben ist, um für jeden, der sich ihm ausliefert, die Sünden vergeben zu können, die uns von Gott trennen. Jesus ist am dritten Tag nach seinem Tod wieder auferstanden, später in den Himmel zurückgekehrt und wird zu der von Gott bestimmten Zeit als Richter aller Menschen wiederkommen. Bei allen Heilsangeboten auch in unserer Zeit ist und bleibt Jesus Christus der einzige Weg zu Gott. Denn kein anderer, weder Buddha, Mohammed, Mao noch sonst jemand, hat sich für die Sünde der Menschen kreuzigen lassen. Und niemand anders als Jesus Christus ist von Gott wieder auferweckt und in den Himmel aufgenommen worden. Bleibt er durch meinen Unglauben mein Richter, der mich verdammen muss, oder wird er durch meinen Glauben mein Retter, der mich in den Himmel aufnimmt? Die Entscheidung liegt bei mir.

Otto Willenbrecht

 
     
 
         
         
         
 
   
 


HOME
AKTUELLES THEMA
ARCHIV
BUCHTIPP

 


TÄGLICHE ANDACHT
LOSUNG VON HEUTE
SCHRITTE ZUM GLAUBEN
GUTSCHEIN

 


REDAKTIONSTEAM

BESTELLUNG / ABO
KONTAKT
IMPRESSUM