Liebe Leserin, lieber Leser!

Wer von uns stand nicht schon bewundernd vor mächtigen Berggipfeln oder am rauschenden Meer? Immer wieder beobachte ich, wie Sonnenuntergänge die Massen anziehen. Ja – es ist einfach überwältigend! Staunen über die Schöpfung – das ist das Anliegen der vorliegenden Ausgabe. Nun sehen wir uns dazu ein winzig kleines Wesen an: die Biene. Lesen Sie, wie wunderbar Gott alles gemacht hat. Staunen Sie mit uns über seine Weisheit und lassen Sie uns gemeinsam unseren Schöpfer ehren. In diesem Sinn wünsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen. Ihr

Hartmut Jaeger


Staunen über die Schöpfung

Je länger ich mich mit den Bienen beschäftige, desto mehr begeistert mich ihr Leben und Verhalten, sodass ich mir oft sage: „Da kann ich nur staunen!“ Ein Leben für die Königin und für das Volk, so kann man das Leben eines Bienenvolkes beschreiben. Beginnen wir bei der Königin. Alle Bienen des Volkes werden durch die Eiablage der Königin gezeugt. Die Königin gibt auch den Duftstoff für das Volk. So hat jedes Volk seinen eigenen Duft. Bevor die Königin ihre Eier in die Zellen ablegt, kontrolliert sie erst die Zellen auf Sauberkeit. Bei der Eiablage bestimmt sie auch, welches Geschlecht ihre Nachkommen haben. Für die weiblichen wird das Ei an der Samenblase der Königin befruchtet. Sollen es männliche werden, wird das Ei nicht befruchtet. Die Königin legt im Sommer täglich bis zu 2000 Eier. Das ist das Mehrfache ihres Körpergewichtes. Sie kann bis zu fünf Jahre alt werden. Ihren Giftstachel setzt sie nur im Kampf gegen konkurrierende Königinnen ein. Lässt sie mit der Eiablage nach, bauen die Bienen auf Zellen mit befruchteten Eiern Königinnenzellen, die eine Länge von ca. 25 mm haben. Dazu werden die Königinnenmaden mit einem besonders nährstoffreichen Futtersaft (Gelée royale) gefüttert. Jetzt aber auch zu denen, die so fleißig ihre Arbeit tun, den Arbeiterbienen. Während die Königin von der Eiablage bis zum Schlüpfen 16 Tage braucht, benötigt die Arbeiterbiene 21 Tage. Nach dem Schlüpfen ist sie erst einmal im Bienenstock beschäftigt. Putzt die Waben, füttert die Larven, baut neue Waben, indem sie durch ihre Wachsdrüsen Bienenwachs produziert und damit sechseckige Zellen zu festen Waben baut, nimmt den Flugbienen den Nektar ab, trägt ihn in die Waben und stampft die eingetragenen Pollen in die Zellen. Nach ihrem zwölften Lebenstag fliegen die Arbeiterbienen aus, um die wunderbare Vielfalt der Blüten zu besuchen. Haben sie eine Blütenart, z. B. die Kirsche, gefunden, bleiben sie bei dieser Pflanze, solange sie blüht, und übertragen so den Pollen auf die artgleichen Pflanzen. Sie steigern dadurch den Ertrag der Pflanzen um durchschnittlich 70 %. Hat eine Suchbiene eine gute Futterquelle gefunden, behält sie ihr Wissen nicht für sich. Wenn sie von dem Besuch der Blüte zurückkommt, verteilt sie eine Kostprobe des Nektars an ihre Mitarbeiterinnen und teilt ihnen auch die Entfernung und die Richtung nach dem Stand der Sonne mittels eines Tanzes mit. Mit ihren Augen, die je aus 6000 Facetten bestehen, sieht die Biene 16-mal schneller als wir und kann auch jede Veränderung der Lichtmuster am Himmel wahrnehmen. Die Flügel der Biene schlagen 245-mal in der Sekunde. In ihrem kurzen Leben legt sie ca. 8000 km zurück. Im Rentenalter versieht sie den Wachdienst als Wächterbiene am Flugloch und wehrt jeden Besucher ab, der nicht zum Volk gehört. Die Drohnen (männliche Bienen) sind nur zur Begattung von Jungköniginnen bestimmt. Sie sind größer als die Bienen und tragen weder Nektar noch Pollen ein. Da es im Herbst keine jungen Königinnen mehr gibt, werden die Männer nicht mehr gebraucht und unbarmherzig aus dem Stock getrieben. Es versetzt mich immer wieder ins Staunen, wie das Miteinander im Bienenvolk in einer wunderbaren Aufgabenteilung geschieht und sie uns ein Vorbild sind, einander zu dienen. 

 Herbert Gran


Jesus – wer ist er für mich? Da kann man nur staunen!

Als Jesus, der Sohn Gottes, aus Wasser Wein machte, geschah das von einem Augenblick zum anderen. Auch den 38 Jahre lang Gelähmten stellte er unmittelbar auf seine Beine. Jesus sprach nur – und das brausende Meer wurde sofort zu einem spiegelglatten, ruhigen See. Seine leibliche Auferstehung am Ostermorgen geschah trotz eines bewachten und versiegelten Grabes. Mehr als 500 Menschen haben ihn gesehen und bezeugen es in der Bibel und den Geschichtsbüchern. Jesus ist kein Übermensch, sondern er ist Gott, der Schöpfer der sichtbaren und unsichtbaren Welt. Er und der Vater schufen durch das machtvolle Wort alle Dinge, auch die, die wir nicht ergründen können. Täglich entdecken Wissenschaftler neue Geheimnisse der Schöpfung: in den tiefsten Tiefen des Meeres, in der unergründlichen Weite des Universums, in den Genen des Menschen. Das alles hat seinen Ursprung in Gott, dem Vater, und seinem Sohn. ER ist der Schöpfer und Bewahrer aller Dinge. Deshalb erwartet er, dass wir ihn anerkennen, achten und ehren. Daran entscheidet sich unsere Zukunft. Nur bei denen, die sich ihm und seinem Liebes- Angebot anvertrauen, schafft er neues und ewiges Leben (lies Römer 1,18-32).

Siegfried Lambeck


Bienen – nur Honig oder lebenswichtig?

Was fällt Ihnen bei „Bienen“ ein? Ich verbinde damit sofort Erinnerungen an meinen Großvater – der war Imker. Im Garten stand ein kleines Haus mit vielen Bienenstöcken. In der Nähe summte es ständig. Der Honig war zwar lecker, aber meine Angst vor Stichen sehr groß. Als Kind für mich eine einfache Zusammenfassung: Bienen – unangenehme Stiche – aber Honig. Also nicht so schlimm, wenn es sie nicht mehr gäbe? Die wirkliche Bedeutung der Bienen für unsere Nahrungsversorgung kannte ich längere Zeit nicht. Schon Einstein soll 1949 gesagt haben: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“ Von 100 Pflanzenarten, die über 90 Prozent der Nahrung der Menschen sicherstellen, werden Beobachtungen zufolge 71 von Bienen bestäubt. Ihre Bestäubungsleistung sichert uns die Vielfalt an Nahrungsmitteln, wie wir sie kennen und genießen. Die Honigbiene ist Grundlage für gute Ernten. Was für ein Zusammenwirken und großartiges Ergebnis – letztendlich für uns. Zufall? Für mich ein Beispiel der Genialität des Schöpfers: „Seine unsichtbare Wirklichkeit, seine ewige Macht und göttliche Majestät sind nämlich seit Erschaffung der Welt in seinen Werken zu erkennen“ (Römer 1,20). Und Gott zu erkennen führt zum ewigen Leben. 

Armin Schönebeck


 

Schritte zum Glauben

1

Beten Sie zu Jesus Christus. Sie können ganz einfach mit ihm reden. Er versteht und liebt Sie (Matthäus 11,28).

2

Bekennen Sie ihm, dass Sie bisher ohne Gott gelebt haben. Erkennen Sie an, dass Sie ein Sünder sind, und bekennen ihm dies als Ihre Schuld. Sie können ihm alle konkreten Sünden nennen, die Ihnen bewusst sind (1. Johannes 1,9).

3

Bitten Sie Jesus Christus, als Herr und Gott in Ihr Leben einzukehren. Vertrauen und glauben Sie ihm von ganzem Herzen. Wenn Sie sich so Jesus Christus als Herrscher anvertrauen, macht er Sie zu einem Kind Gottes (Johannes 1,12).

4

Danken Sie Jesus Christus, dem Sohn Gottes, dass er für Ihre Sünde am Kreuz gestorben ist. Danken Sie ihm, dass er Sie aus Ihrem sündigen Zustand erlöst hat und jede einzelne Sünde vergeben wird (Kolosser 1,14). Reden Sie jeden Tag mit ihm im Gebet und danken Sie ihm für Ihre Gotteskindschaft.

5

Bitten Sie Jesus Christus als Herrn, die Führung in Ihrem Leben zu übernehmen. Suchen Sie den täglichen Kontakt mit ihm durch Bibellesen und Gebet. Der Kontakt mit anderen Christen hilft, als Christ zu wachsen. Jesus Christus wird Ihnen Kraft und Mut zur Nachfolge geben.

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