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Liebe Leserin, lieber Leser!

Der Wert eines Fußballspielers hängt von seiner Leistung ab. Wer gut spielt und viele Tore schießt, bekommt in der Regel entsprechend viel Geld. Und die Transferkosten zwischen den Vereinen steigen ins Unermessliche. In dieser Ausgabe geht es aber viel mehr um die Frage: Was ist der Mensch wert unabhängig davon, ob er viel oder wenig leistet, ob er krank oder gesund ist? Den Wert bemisst der, der den Menschen liebt. Und hier haben wir für jeden eine gute Nachricht. Ich wünsche Ihnen alles Gute und Gottes Segen.

Ihr Hartmut Jaeger

     
 
     

Mein Wert liegt bei Gott!

Bei einem wichtigen Spiel verletzte ich mich. Obwohl die Verletzung nach zehn Tagen ausgeheilt und ich wieder völlig fit war, wurde ich nicht mehr aufgestellt. Ich saß ohne Erklärung des Trainers auf der Bank. Das ist normalerweise nicht üblich und war für mich als Stammspieler und Kapitän der Mannschaft nicht nachvollziehbar. War ich in der Vergangenheit nach Verletzungen wieder fit, stand ich sofort wieder auf dem Platz. Jetzt war es anders, und darüber war ich traurig. Während dieser Zeit las ich in der Bibel Kolosser 3,23: "Worin auch immer eure Arbeit besteht – tut sie mit ganzer Hingabe, denn letztlich dient ihr nicht den Menschen, sondern dem Herrn." Egal, was ich mache, es soll zur Ehre Gottes geschehen. Es geht nicht darum, Ansehen bei den Menschen zu erlangen. Das brachte mich zum Nachdenken! Mit 37 Jahren darf ich noch Profispieler sein. Ich lebe zusammen mit meiner Familie in einem schönen Land. Alle sind gesund, und das Wichtigste: Ich bin durch Jesus Christus gerettet für die Ewigkeit bei Gott. Warum mache ich meinen Wert davon abhängig, ob ich spielen darf oder nicht? Dieser Bibelvers veränderte etwas in mir. Ich entschied mich dazu, zukünftig alles zur Ehre Gottes zu tun – egal, ob im Training, in der Kabine oder auf dem Platz. Das machte mich wieder froh und zufrieden. Ich konnte meine Mitspieler ermutigen, ihr Bestes zu geben, und ihnen für das Spiel Selbstvertrauen vermitteln. Dann kam meine Chance, wieder zu spielen. Von den Medien wurde ich anschließend gefragt, ob es für mich schwierig gewesen sei, nach acht Wochen wieder auf dem Platz zu stehen. Ich antwortete: "Ich bin gläubig, mein Fundament ist Jesus Christus und die Bibel. Das macht mich unabhängig von dem Urteil der Menschen, egal, ob ich gut spiele oder schlecht. Meine Lebensfreude und meine Persönlichkeit sind stabil, unabhängig von der jeweiligen Situation in meinem Leben und der Leistung, die ich bringe." Wenn Jesus Christus das Fundament meines Lebens ist, weiß ich, dass er fest zu mir steht. Ich vergleiche das Leben ohne Jesus mit einem Schiff, das keinen Anker hat. Es wird im Sturm von den Wellen hin und her geschleudert, bis es unter Umständen sogar zerbricht. Aber mit einem guten Anker bleibt das Schiff an Ort und Stelle, es kann nichts Schlimmes passieren. Das Gleiche erlebe ich mit Jesus Christus an meiner Seite, er ist der Anker meines Lebens. Ich dachte darüber nach, warum ich so lange auf der Bank gesessen hatte. Heute bin ich überzeugt davon, dass Gott den Boden bereitete, damit ich öffentlich über meinen Glauben sprechen konnte. Eine Woche nach meinem erneuten Spieleinsatz fand wieder ein Sportlerbibelkreis in meinem Haus statt, zu dem überraschend neue Spieler hinzukamen. Wir reden viel miteinander, und ich versuche, die vielen Fragen über Gott und die Bibel zu beantworten. Wenn ich zurückblicke auf das, was ich als Folge meiner Verletzung mit Gott erlebt habe, kann ich nur betonen: Dann sitze ich gerne acht Wochen auf der Bank, wenn dadurch jemand sein Herz öff net und nach Gott fragt. Das ist sogar besser, als Weltmeister zu werden, wenn er sich schließlich sogar dazu entschließt, Jesus Christus als seinen persönlichen Retter anzunehmen.

Leandro Grech, Fußballspieler/
Abwehr-Innenverteidiger

Leandro Grech

  • geb. 1980 in Argentinien
  • Nationalität: Argentinien und Italien
  • verheiratet mit Florencia, zwei Kinder
  • Seit 2006 in Deutschland, u. a. bei SC Pfullendorf, Erzgebirge Aue, SV Sandhausen, SpVgg Unterhaching, VfR Aalen, SV 07 Elversberg

Quelle: SRS e.V.
www.srsonline.de

 

 
     
 
     

Sie sind wertvoll!

Wie oft haben andere Ihnen schon gesagt, Sie seien wertvoll? Oder bekommen Sie öfter, als Ihnen lieb ist, zu spüren, wie wenig andere von Ihnen halten? Doch wonach bemisst sich der Wert eines Menschen? Was oder wie viel er leistet oder für andere einbringt? Da denke ich an ein Gemälde von Leonardo da Vinci, das im letzten Jahr für 450 Millionen Dollar versteigert worden ist – der höchste Preis, der je für ein Bild gezahlt wurde. Der Materialwert des Bildes dürfte wohl kaum hundert Euro betragen haben. Aber dem Käufer war nicht der Material- und auch nicht der Marktwert von Bedeutung, sondern sein persönlicher Liebhaberwert. Das ist letztlich auch für jeden Menschen der entscheidende Wertmaßstab, nämlich wie sehr er von anderen geliebt wird. Doch wie viele gibt es, die sich ungeliebt und deshalb wertlos fühlen. Sie alle sollten jetzt aufhorchen. Denn einer ist da, der sie so sehr liebt, dass er den allerhöchsten Preis gezahlt hat: Gott. Er hat seinen eigenen Sohn Jesus Christus hingegeben – allein aus Liebe auch für Sie, so wertvoll sind Sie für ihn. Er möchte Sie ewig bei sich in seiner himmlischen Herrlichkeit haben. Er wartet darauf, dass Sie sein Liebesangebot annehmen, indem Sie sich völlig Jesus Christus anvertrauen. Lassen Sie Ihr Leben nicht verstreichen, ohne diesen höchsten Wert eingelöst zu haben!

Otto Willenbrecht

 
     
 
     

Der Mensch als Ware

Wieder einmal befi ndet sich die Fußball-Welt in Aufregung: die Weltmeisterschaft in Russland. Dabei geht es längst
nicht mehr nur um ein sportliches Ereignis, sondern auch um viel Geld – um Millionenbeträge. Eigentlich ist Fußball ein schöner Mannschaftssport, in dem für das eigene Dorf gespielt wird. Sobald ein Spieler besonderes Talent entwickelt und seiner Mannschaft zum Aufstieg in eine höhere Liga verhilft, steigt sein Wert. Schließlich zeigen Profi -Vereine ihr Interesse und bieten große Summen, um den wertvollen Spieler durch Verträge an sich zu binden. Hat er sich dann als Profi erst einmal einen Namen gemacht, kommen noch Werbeverträge hinzu. Oft verhandeln die Vereine untereinander um einen Weltklassespieler und zahlen hohe Ablösesummen, um ihn für sich aus bestehenden Verträgen freizukaufen. Nicht selten bleibt dabei der Mensch auf der Strecke, weil sein Wert nur nach der Qualität als Spieler bemessen wird. Lässt diese nach, aus welchen Gründen auch immer, wird er erbarmungslos abgeschrieben und verliert schnell seinen Wert. Es gibt aber eine noch viel schlimmere Art von Menschenhandel: Zwangsprostitution. Junge Frauen werden mit falschen Versprechungen angelockt, verführt, entführt, körperlich und seelisch vergewaltigt und dann als Ware, als "Frischfleisch" weiterverkauft. Wie lange wird Gott, der Schöpfer, diesem maßlosen und sündigen Treiben auf dieser Erde noch zusehen?

Günter Seibert

 
     
 
     

Fußball – unser Leben?!

Begeisterung kommt aus dem Herzen, nicht aus dem Kopf! Echten Fußballfans braucht man das nicht zu erklären. Aber ich bin anders. Fußball macht mich nicht an. Im Gegenteil: Mir fällt es schwer, darin die Faszination zu erkennen, der doch so viele erliegen. Bin ich noch normal? Menschen mit anderen Einstellungen begegnen mir immer wieder. Um mit ihnen ins Gespräch zu kommen, muss ich mich auf sie einlassen. Auch, wenn sie aus meiner Sicht anders sind. Jesus ist mir darin ein gutes Vorbild: Er redet mit Kindern kindlich, mit Frauen sanft. Dem fragenden Nikodemus antwortet er geduldig, den Gesetzeslehrern im Tempel forsch. Immer bleibt er dabei sich selber und seinen Grundsätzen treu. Immer gibt er dabei anderen die Möglichkeit,einen Blick für seine Sicht der Dinge zu entwickeln. Vielleicht kann ich das mit Gottes Hilfe auch lernen? Die Alternative zum Fußball ist für mich ab jetzt Freundschaft. Zu Fußballfans!

Sebastian Herwig

 
         
         
 
   
 


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