AKTUELLES THEMA


 
   

Liebe Leserin, lieber Leser!

Schönheit fasziniert – eigentlich schon immer –, aber noch nie war das Thema so wichtig wie heute. Die Modebranche macht uns vor, wie begehrenswert Schönheit sein soll. Unmengen werden für Klamotten und
Make-up ausgegeben. Und Schönheitswettbewerbe sind nur die Spitzen der Eisberge. Aber was ist wirkliche Schönheit? Wovon hängt sie ab? Lesen Sie dazu mehr in der vorliegenden Ausgabe. Ich wünsche Ihnen
dabei von Herzen Gottes reichen Segen und seinen inneren Frieden. Mit bestem Gruß

Ihr Hartmut Jaeger

     
 
     

Verloren in der Modewelt

Als junger Mann sehnte ich mich nach Anerkennung und Aufmerksamkeit und wollte damit mein Selbstwertgefühl stärken. Ich nahm an zahlreichen Schönheitswettbewerben teil und qualifizierte mich 1995 bis in die "Mister-
Germany-Wahl". Diese Wahl war für mich ein Türöffner, um wichtige Manager in der Werbebranche und Modedesigner sowie Fotografen kennenzulernen. Es folgten zahlreiche Auftritte auf verschiedenen Modeschauen.
Aufnahmen für Kinowerbung und der Marlboro-Mann – cool, verraucht und ein Gefühl von Freiheit.
Ich merkte aber auch, dass ich von den vielen Terminen, der Erwartungshaltung der Auftraggeber und vom Leistungsdruck ziemlich erschöpft und kraftlos war. Unzufriedenheit machte sich breit. Wieder einmal – wie üblich nach einer Veranstaltung – ging ich allein in mein Hotelzimmer zurück, um den Abend ausklingen zu lassen. Jedoch war es an diesem Abend so, dass ich nicht müde war, und mich überkam das Gefühl tiefer Einsamkeit. Auf meinem Nachttisch lag eine Gideon-Bibel, und als ich sie aufschlug, fand ich die Bibelstelle vom "Verlorenen Sohn" in Lukas 15,11- 32. Mir wurde beim Lesen warm ums Herz, weil ich mich als der "Verlorene" erkannte, der von Gott, dem
Vater, gefunden und angenommen worden ist. In dieser Nacht öffnete mir Jesus Christus die Augen und gab mir ein tiefes Verlangen, ihn näher kennenzulernen. Ich schloss mich einer christlichen Gemeinde an, ließ mich später taufen und lernte meine zukünftige Frau kennen. Nachdem meine Frau und ich viele Jahre im Ausland verbracht hatten, zogen wir als Familie nach Ostfriesland und begannen mit einer christlichen Jugendarbeit am Strand (CVJM
Strandleben e.V.). Das Projekt entwickelte sich immer weiter, sodass wir in einer leerstehenden Halle verschiedene
Aktivitäten anbieten konnten wie eine Lounge für Workshops, ein Strandcafé, zahlreiche Live-Auftritte von christlichen Bands. Ich danke Gott, dass er mir sein Wesen gezeigt hat und dass ich ihn durch den Herrn Jesus kennenlernen durfte.

Andreas Harre

Gekürzte Version nach: "Den dunklen Mächten entkommen ... und weitere persönliche Berichte",
Herausgeber: Die Gideons, Christliche Verlagsgesellschaft mbH

 
     
 
     

Eine Generation im Schönheitswahn

Stars machen es vor, wir machen es nach: Wir hungern für das Idealgewicht, investieren Geld in Cremes und Klamotten, quälen uns für Traummaße. Es heißt doch: Nur wer schön, schlank und stylish ist, hat Erfolg. Schönheit hat Menschen schon immer fasziniert, doch zu keiner Zeit war das Thema so wichtig wie heute. Durch Mode und Schönheitsstreben zeigen wir, wer wir sind oder sein wollen. Aber das Modediktat geht über Kleidung hinaus. Bodystyling ist ein wichtiger Begriff geworden. Den Körper aktiv gestalten zu können ist ein Zeichen unserer Zeit. Schönheit in Perfektion zu erreichen wird zum Lebensziel. Wir sind eine "Design-Gesellschaft". Wie zufrieden können Jugendliche heute angesichts dieser Vorstellungen von Attraktivität mit sich selbst noch sein? Die Kinder- und Jugendgesundheitsstudien zeigen, dass sowohl junge Frauen als auch Männer immer früher mit ihrem eigenen
Körper hadern. Geringes Selbstwertgefühl, depressive Stimmungen und Essstörungen sind die Folge. Aber was tun gegen diesen Schönheitswahn? Wir Menschen können uns, als Teil einer Gesellschaft, nie vollkommen von vorherrschenden Schönheitsidealen lösen. Aber sie werden zum Verhängnis, wenn äußere Schönheit über Identität
und Wert des Menschen bestimmt und ihr somit höchste Priorität zugemessen wird.

Sylvia und Frank Schneidmüller

 
     
 
     

Wer bin ich eigentlich?

Klaudia* kam aus einer völlig zerstörten Familie. Der Vater Alkoholiker, die Mutter tablettenabhängig, ihr Bruder heroinabhängig. Sie erlebte in dieser Umgebung keine Liebe – nur Ablehnung und ständige Kritik. Wie kann da
eine eigene Identität entstehen, wie können Selbstannahme und Selbstachtung wachsen? Stattdessen floh sie in Magersucht und in Selbstverletzung und Angst. Doch dann erlebte sie im Glauben die Annahme und Vergebung durch die Liebe Jesu, dem Sohn Gottes. Durch Predigten und eigenes Bibellesen lernte sie ihn ganz persönlich kennen. In einem Gebet übergab sie bewusst ihr Leben in die helfende Hand Jesu. Sie verstand, dass er für sie und ihre Sünden am Kreuz gestorben und aus den Toten auferstanden ist und auch heute lebt. Seitdem veränderte sich ihr Leben zusehends. Sie lernte die bedingungslose Annahme durch Gott kennen. Sie wusste sich von ihm geliebt und angenommen. Das ersetzte die verzweifelte Suche nach der bisherigen Selbstannahme. Sie erlebte nun, dass sie ihm vertrauen kann und er für sie sorgt. Sie fühlt sich von ihm verstanden und weiß sich bei ihm geborgen. "So
viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben" (Joh 1,12).

(* Name geändert)

Eberhard Platte

 
     
 
     

Schön für Gott!

Wir freuen uns, wenn wir etwas Schönes sehen. Ob es Pflanzen, Tiere oder Landschaften sind oder Gebäude, Brücken oder Ähnliches, was Menschen geschaffen haben. Menschliche Schönheit genießt ein noch höheres Ansehen. Eine ganze Industrie lebt von der Produktion von Schönheitsmitteln, denn jeder möchte doch schön(er)
sein. Nur was ist denn wirkliche, bleibende Schönheit? Was ist wohl für Gott schön, und welche Schönheit ist zeitlos? Die Antwort gibt uns die Bibel. Die Schönheit Esthers wird im gleichnamigen Buch beschrieben. Der Prediger spricht in seinem 3. Kapitel (Vers 11) davon, dass Gott alles so eingerichtet hat, dass es schön ist zu seiner Zeit. Und ergänzt direkt anschließend, dass Gott den Menschen die Ewigkeit ins Herz gelegt hat. Im Epheserbrief (Kapitel 5, Vers 26 ff .) lesen wir, was für Gott dauerhaft schön ist. Hier geht es nicht um äußerliche Schönheit. Für Gott geht es um die Menschen, die eben dann schön sind, wenn sie an seinen Sohn, Jesus Christus, glauben. Er vergleicht diese mit einer Braut, die keine Flecken oder Runzeln hat. Eine dauerhafte Schönheit – nicht nur für ein paar Jahre und ohne Schönheitspflege. Dazu kostenlos. Wie jeder diese Schönheit bekommen kann, das können Sie in dem Abschnitt "Fünf Schritte" lesen.

Armin Schönebeck

 
         
         
 
   
 


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