Liebe Leserin, lieber Leser!

„Es gibt nichts, was die Wissenschaft wirklich weiß, was im Widerspruch zu dem steht, was die Bibel wirklich sagt“ – dieser Satz hat mir im Studium sehr geholfen. Theorien, die im Widerspruch zur Bibel aufgestellt wurden, gibt es viele, aber wirkliche Tatsachen, die im Widerspruch zur Bibel stehen, sind mir nicht bekannt. Vielleicht hilft Ihnen dieser Denkanstoß beim Lesen der Beiträge zum Thema SCHÖPFUNG. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen dankbares Staunen über den Gott, der die Welt und das ganze Universum wunderbar gemacht hat. Mit besten Grüßen Ihr

Hartmut Jaeger


Kann man der Bibel auch als Wissenschaftler vertrauen?

Gibt es Gott wirklich? Was sagt die Wissenschaft dazu? Der Erforschung dieser Fragen habe ich mein Leben gewidmet. Ich wurde 1990 in eine christliche Familie hineingeboren. Der Glaube an Gott gehörte dort selbstverständlich zum Alltag. Dennoch habe ich mir schon seit meiner Kindheit immer wieder Fragen gestellt, ob es tatsächlich Hinweise auf einen Schöpfergott gibt oder nicht. Sehr häufig habe ich diese Fragen mit meinem Großvater, der Biologielehrer war, sowie mit Mitschülern und Lehrern diskutiert. Schließlich habe ich mich entschlossen, Biologie und Sozialkunde zu studieren, um diese Fragen auf einem wissenschaftlichen Niveau zu erforschen. Dabei lernte ich schnell, dass in der Universität ein anderer Wind weht als zu Hause: Evolution (zufällige Entwicklung) des Lebens ohne einen Schöpfergott war hier das alles umfassende Dogma – eine nicht zu hinterfragende Grundwahrheit. Es galt das Motto: „Nichts in der Biologie ergibt Sinn, außer im Licht der Evolution!“ Das ließ mich manchmal an meinen zu Hause gelernten Vorstellungen über Gott, Bibel und Schöpfung zweifeln. Aber ich habe die Zweifel zugelassen und dann selbst in der Fachliteratur nachgeforscht oder andere Wissenschaftler gefragt. Und tatsächlich habe ich Antworten in Situationen des Zweifelns erhalten – auch durch Gebet. Besonders bewegt hat mich die Erkenntnis, dass das Sterben und die Auferstehung von Jesus Christus als unserem Retter von den Sünden bereits in Jesaja vorhergesagt wurden. Es gab hier Handschriften aus Qumran, die mindestens 150 Jahre vor Jesu Kreuzigung verfasst worden waren. Auch hat sich für mich gezeigt, dass alternative Erklärungsansätze wie Evolution oder andere Religionen für mich noch viel weniger tragfähige Antworten und Argumente als der biblische Glaube liefern. Mittlerweile forsche ich hauptberuflich seit vier Jahren bei der Studiengemeinschaft Wort und Wissen in naturwissenschaftlichen Ursprungsfragen und kann nur sagen: Es lohnt sich, gründlich der Frage nachzugehen, ob man dem Gott der Bibel vertrauen kann! 

› Benjamin Scholl

 


Jesus tut meiner Seele gut: Er ist mein Lebensgeber

Am Karfreitag, 03. April 2026 um 12.45 Uhr, wurden 8 221 818 410 Menschen auf dieser Erde gezählt! Unglaublich! Es gibt über acht Milliarden Menschen, und ich bin einer von ihnen. Einen Augenblick will ich innehalten und mir selbst zusprechen: Ich bin gewollt! Kein Kind des Zufalls. Keine Laune der Natur! Ich bin ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu! Das will ich mir heute bewusst klarmachen. Gerade in den Tiefen meines Lebens brauche ich die Sicherheit und Geborgenheit meines Schöpfers, dass es einen tiefen Sinn hat, dass ich als Mensch einzigartig und genial bin. Gott ist mein Lebensgeber. Er ist mein Schöpfer. Ich bin ihm wertvoll. Gott bietet mir nicht nur ein Leben auf seiner Erde an, sondern will mich mit ewigem Leben beschenken. Mein Leben endet nicht mit meinem Tod. Gott bietet mir die Chance, im Glauben an den Gottessohn Jesus Christus das ewige Leben zu ergreifen. Die Bibel drückt es präzise aus: „Denn so hat Gott der Welt seine Liebe gezeigt: Er gab seinen einen und einzigartigen Sohn, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht ins Verderben geht, sondern ewiges Leben hat.“ (Johannes 3,16)

› Erik Junker


Was Gott als Schöpfer erwartet

Inzwischen meinen ja viele, nicht Gott sei der Schöpfer der Welt, sondern der ganze Kosmos sei durch einen mysteriösen Urknall einfach von selbst entstanden. Doch das für wahr zu halten, erfordert einen viel größeren Glauben als den Glauben an einen allmächtigen Schöpfer. Denn es hat bisher noch nie ein Mensch erlebt, dass irgendetwas aus dem Nichts entstehen kann, geschweige ein Universum von unvorstellbaren Ausmaßen. Da halte ich mit vielen anderen daran fest, dass Gott für uns Menschen diese wunderbare Welt mit einem Reichtum ohnegleichen geschaffen hat, in der wir leben und die wir nutzen dürfen. Eine Lebensgrundlage von solcher Fülle geschenkt zu bekommen, sollte üblicherweise Dankbarkeit auslösen. Leider danken Gott nur wenige dafür oder suchen die Verbindung zu ihm. Der Apostel Paulus schreibt in seinem Brief an die Römer, wie Gott darauf reagiert, dass er so missachtet wird: mit Zorn. Dabei schaut er immer noch nach Menschen aus, die mit wachen Sinnen erkennen, wie allmächtig er als der Schöpfer dieser Welt sein muss und wie sehr er an uns interessiert ist und uns Gutes tun möchte. Wenn wir dieses Interesse erwidern und eine innige Beziehung zu ihm suchen durch den Glauben an Jesus Christus, stehen wir nicht mehr unter dem Zorn, sondern unter dem Segen Gottes.

› Otto Willenbrecht (†) (Aus: „Das Wort für heute, Ausgabe 2022-8)


Der Berg ruft!

Gerne verbringe ich meinen Urlaub in den Bergen. Mich fasziniert immer wieder die erhabene und strahlende Schönheit der Bergriesen, die sich schneebedeckt vor dem blauen Himmel erheben. Davor die schroffen Felswände und die Üppigkeit der Baum- und Pflanzenwelt. Sie alle zeugen von der genialen Schöpfermacht unseres großen Gottes. Die Berge fordern mich heraus, sie zu besteigen und zu bezwingen. Da eine Klettertour auf unbekannten Routen für mich äußerst gefährlich ist, vertraue ich mich einem Bergführer an. Er gibt mir die Ausrüstung und nimmt mich ans Seil. Denn er kennt sich aus und weiß, wo Gefahren lauern. Am Gipfel angekommen zeigt er mir stolz seine schöne Heimat und freut sich, dass er mich dorthin führen konnte. Dankbar gebe ich ihm den Gipfelkuss. Dabei denke ich an Jesus, dem ich als zuverlässigem Führer mein Leben anvertraut habe. Er kennt meinen Weg – ob durch Täler oder über Höhen. Er lässt mich Freude haben an den Schönheiten und tröstet mich in Traurigkeiten. Er bewahrt mich, gibt mir Sicherheit und bringt mich schließlich ans Ziel, in seine himmlische Heimat. Unbeschreibliche Freude und Dankbarkeit werden mich erfüllen, wenn ich ihn sehe und ewig bei ihm sein darf in seiner himmlischen Heimat. 

› Siegfried Lambeck (†) (Aus: „Das Wort für heute“, Ausgabe 2022-8)

 

Schritte zum Glauben

1

Beten Sie zu Jesus Christus. Sie können ganz einfach mit ihm reden. Er versteht und liebt Sie (Matthäus 11,28).

2

Bekennen Sie ihm, dass Sie bisher ohne Gott gelebt haben. Erkennen Sie an, dass Sie ein Sünder sind, und bekennen ihm dies als Ihre Schuld. Sie können ihm alle konkreten Sünden nennen, die Ihnen bewusst sind (1. Johannes 1,9).

3

Bitten Sie Jesus Christus, als Herr und Gott in Ihr Leben einzukehren. Vertrauen und glauben Sie ihm von ganzem Herzen. Wenn Sie sich so Jesus Christus als Herrscher anvertrauen, macht er Sie zu einem Kind Gottes (Johannes 1,12).

4

Danken Sie Jesus Christus, dem Sohn Gottes, dass er für Ihre Sünde am Kreuz gestorben ist. Danken Sie ihm, dass er Sie aus Ihrem sündigen Zustand erlöst hat und jede einzelne Sünde vergeben wird (Kolosser 1,14). Reden Sie jeden Tag mit ihm im Gebet und danken Sie ihm für Ihre Gotteskindschaft.

5

Bitten Sie Jesus Christus als Herrn, die Führung in Ihrem Leben zu übernehmen. Suchen Sie den täglichen Kontakt mit ihm durch Bibellesen und Gebet. Der Kontakt mit anderen Christen hilft, als Christ zu wachsen. Jesus Christus wird Ihnen Kraft und Mut zur Nachfolge geben.

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